Mustis Imbiss
Hausanschrift:Postplatz 2
95194 Regnitzlosau
Telefon:0176 / 30743336
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Bildergallerie zur Fundstelle in Osseck und den Fundstücken aus der Hallstattzeit

Auf den ersten vier Fotos zeigt uns Wolfgang Schörner wo die Ausgrabungen am 21. und 22. September 1981 stattgefunden haben. Die äußeren längeren Stangen markieren das gesamte Grabungsgebiet, die inneren kürzeren Stangen markieren die Fundstelle der Urnen. (Die Fotos sind aus dem Jahr 2016)

Danach sind die Grabplatten zu sehen, mit denen die Gräber eingefasst waren, diese befinden sich heute noch in Osseck.. Anschließend sieht man die Fundstücke aus den Gräbern, die in den Museen in Hof und in Rehau zu sehen sind.

Wanderwege Aktuelles und Veranstaltungen

09.06.20182. Regnitzlosauer Volkswandertag mit Einkehr
Der 2. Regnitzlosauer Volkswandertag führte auf dem Kirchsteigweg (unserem Rundwanderweg Nummer 7) unter der Leitung von Udo Ruckdeschel bis zum Naturistenbund im Hager Holz bei Ludwigsbrunn. Dort wurden die Teilnehmer herzlich begrüßt und bei e
Hausanschrift:Binger Straße 20
55444 Waldlaubesheim
Telefon:06707/8083
E-Mail:info@ferienhaus-schlossplatz.de
WWW:http://www.ferienhaus-schlossplatz.de/
RWW Motorradmuseum Café Nostalgie
Hausanschrift:Draisendorf 10
95194 Regnitzlosau
Telefon:09283 / 1419
RWW Gustavs Huette
Hausanschrift:Postplatz 5
95194 Regnitzlosau
Telefon:09294 / 975503
WWW:http://www.gustavshuette.de
RWW Nentschauer Stuben
Hausanschrift:Nentschau 28
95194 Regnitzlosau
Telefon:09294 / 942333
RWW Gasthaus zur Linde
Hausanschrift:Oberprex 82
95194 Regnitzlosau
Telefon:09294 / 1513
RWW Ausflugsgaststätte Wolfrum
Hausanschrift:Trogenau 5
95194 Regnitzlosau
Telefon:09294 / 288
E-Mail:info@gasthof-wolfrum.de
WWW:http://www.gasthof-wolfrum.de
RWW Erbschänke Draisendorf
Hausanschrift:Draisendorf 25
95194 Regnitzlosau
Telefon:09283 / 1272
Fax:09286-9599153
E-Mail:info@erbschaenke.de
WWW:http://www.erbschaenke.de
RWW Pizzeria Da Raffaele
Hausanschrift:Hauptstraße 4
95194 Regnitzlosau
Telefon:09294 / 1721
RWW Gasthof Grüner Baum
Hausanschrift:Niedernberg 3
95194 Regnitzlosau
Telefon:09294 / 97433
E-Mail:gruener-baum-losau@t-online.de
WWW:http://www.gruener-baum.repage.de
RWW Gasthof Raitschin
Hausanschrift:Raitschin 4
95194 Regnitzlosau
Telefon:09294 / 975000
E-Mail:info@raitschin.de
WWW:http://www.raitschin.de

Unser Trimm-Dich-Pfad in Regnitzlosau

wird demnächst eröffnet.
RWW-Karte 10

Rundwanderweg 10

Museumsweg

13,0 km  

Parkplatz Sparkasse > Hauptstraße > Postplatz > Fabriksteg > Kalkofenweg > Weinzlitz > Draisendorf > Scherzaloh > Osseck am Wald > Schöpferloh > Parkplatz Sparkasse

 

RWW SteinkreuzOrtsteil Draisendorf

Draisendorf liegt im Westen des Gemeindegebietes. Der Ort wurde im Jahre 1348 erstmals urkundlich erwähnt. Die Erbschänke ist ein historisches Gasthaus aus dem Jahre 1398, das typisch fränkische Gerichte und auch Flammkuchen anbietet.

1523 wird erstmals die Draisendorfer Bruck (Brücke) über die Regnitz erwähnt. Die wichtige Altstraße Hof - Eger verlief über Draisendorf, die es aber heute in diesem Verlauf nicht mehr gibt.

 

Das Steinkreuz bei Draisendorf

Das Steinkreuz aus Granit steht am westlichen Ortsausgang von Draisendorf an der Weggabelung Draisendorf - B 15 und Draisendorf - Kautendorf an der westlichen Straßenböschung. Die Kreuzform ist wegen starker Verwitterung kaum mehr zu erkennen. Das Steinkreuz findet schon im Hofer Landbuch von 1502 Erwähnung.

RWW Eden Arts 

EDEN ARTS, Kunstgalerie 

Katja Hogh - Gemälde, Illustrationen, Kalligraphie

Offizielle Öffnungszeiten: immer der 1. Sonntag im Monat, ab 14.00 Uhr

Außer der offiziellen Öffnungszeit kann natürlich auch jeder Interessierte bei ihr vorbeischauen.

 

Wenn der Wanderer die Dorfstraße an den schönen und reich ausgestatteten Höfen vorbei geht, fällt der Kunstgarten sofort ins Auge. Gegenüber der Erbschänke steht ein alter Hof aus dem späten 19. Jahrhundert. Schon der Eingang ist transparent mit naturbelassenem Holz und allerlei Rutenwerk gestaltet. Im Inneren des Hofes finden wir ein Einzigartiges Ensemble ländlicher Idylle. Dazwischen kunstvolle Mosaiken, Bilder und Gegenstände. Hier im Garten gibt es viel zu entdecken, bringen doch Enten und Katzen Leben in den offenliegenden Garten mit Fachwerkarchitektur. Die ruhige Art von Künstlerin Katja Hogh lässt so manchen Besucher bei einem Gespräch verweilen.  

 

RWW DraisendorfKunstscheune Draisendorf

Die Kunstscheune in Draisendorf ist ein Nebengebäude der Erbschänke. Zwischen dem schönen Biergarten und dem Dorfweiher präsentiert sich die Kunstscheune im Mittelpunkt des Dorfes. Alljährlich finden hier Weinfeste und Kabarettabende statt. Dabei werden Mundart und Gesang gepflegt. So wie hier in Draisendorf, finden in vielen Teilen der Gemeinde Regnitzlosau kulturelle Veranstaltungen statt. Meist werden Geschichten erlebt die das tägliche Leben schreibt und über die man sich herzhaft amüsieren kann. 

 

Erbschänke Draisendorf 

In der Zeit zurückversetzt, hat der Besucher das Gefühl in Großmutters Bauernküche zu sitzen und lecker saftigen Flammkuchen zu essen. Das ist neben gutbürgerlicher Küche die Spezialität des Hauses. Dicke Mauern, tiefe Fensternischen, ein lichtdurchfluteter Raum mit Allerlei altem Küchengerät. In den Abendstunden sitzt man gemütlich im alten Gewölbe der ehemaligen Stallung. Granitsäulen stützen das Gewölbe, dazwischen gemütliche Sitzgelegenheiten, hier schmecken das Bier und der Wein zu deftiger regionaler Küche. Zwischen dem Gasthaus und der Kunstscheune füllt ein herrlicher Biergarten  die ländliche Idylle.  Der Wanderer oder Radler kann hier kulinarisch pausieren und die Ruhe genießen.

RWW Motorradmuseum 

Motorradmuseum Draisendorf 

In Draisendorf Hausnummer 30 finden wir das Motorradmuseum und Cafe Nostalgie von Günther Mühl mit wechselnden Sonderausstellungen und Veranstaltungen. Es beherbergt insgesamt 150 Maschinen und unzählige Einzelteile. Zu vielen Motorrädern gibt es eine persönliche Geschichte.  Es wurde 1997 zum ersten Mal für Besucher geöffnet.

Öffnungszeiten: immer der 1. Sonntag im Monat,

Museum 10:00 bis 18:00 Uhr, Cafe ab 13:00 Uhr

RWW-Karte 09

Rundwanderweg 09

Kalbingaweg

4,9 km

Gasthof Raitschin > Richtung Schwesendorf > Prexer Weg > Raitschin

 

RWW Baumgruppe 02Ortsteil Raitschin

Zwei Wahrzeichen hat Raitschin. Einerseits sieht man schon von Weitem eine eindrucksvolle Baumgruppe von fünf Ahornbäumen inmitten eines Feldes stehen. Im Herbst besonders schön gefärbt, sind diese zu einer markanten Landmarke auf unseren Rundwanderwegen geworden.

 

Andererseits, wenn man in den Abendstunden von der Autobahn A 93 dem Ort Regnitzlosau begegnet, sieht der Besucher auf dem Höhenrücken ein helles Dreieck in der Dunkelheit leuchten. Es ist der Landgasthof Raitschin. Längst haben wir uns an diesen schönen Anblick gewöhnt; sagt er uns doch nach einer langen Autoreise: ihr seid wieder daheim.

RWW Gasthof Raitschin 

Landgasthof Raitschin 

Zu allen Jahreszeiten bemüht sich die Familie Korndörfer, 365 Tage im Jahr, Gäste und Wandersleute zu bewirten. Im Frühjahr und Sommer ist es ein Genuss im großzügigen Biergarten zu sitzen und bei gutem Essen und Trinken die Aussicht bis in den späten Abend zu genießen. Genauso gemütlich ist es auch im Herbst und Winter in landestypisch eingerichteten Räumen einer Landgaststube zu sitzen und mit Gästen eine angenehme Zeit zu verbringen. Fränkische Küche und Gastlichkeit sind hier zu Hause und heißen jeden Besucher herzlich willkommen.

 

 „Kalbinga“ ist eine alte volkstümliche Bezeichnung für die Gegend um Raitschin und bedeutet „kalte Bögen“.

RWW-Karte 08

Rundwanderweg 08

Steinbruchweg

4,9 km

Gaststätte Wolfrum Trogenau > Steinbruch > Teich AG > Hasenreuth > Grünes Band > Trogenau

 

RWW Gasthof WolfrumOrtsteil Trogenau

Trogenau liegt im Norden des Gemeindegebietes. Nördlich von Trogenau gibt es einen renaturierten Steinbruch und im ehemaligen Grenzstreifen liegt das Naturschutzgebiet „Hasenreuth“.

 

Ein Gebiet, das sich die Rodungsflächen der ehemaligen Grenzanlagen längst zurückerobert hat. In den ehemaligen Panzergräben, Todesstreifen und Kolonnenweg blühen heute Heide, Ginster und Lupinen. Birken wachsen auf den Brachflächen einer sehr zerklüfteten Grenzlinie. Heute ist dieser ehemals menschenfeindliche Ort ein Lebensraum für Insekten, Schmetterlinge und Vögel. Natürlich profitiert der Wanderer in diesem Gebiet von der schönen Landschaft.

RWW Hasenreuth 02 

Biotop Steinbruch Trogenau

Einst Arbeitsplatz, heute ein Ort der Erholung und Lebensraum für seltene Pflanzen, Insekten und Tiere. Ungestört kann sich dieser Ort renaturieren und bringt Abwechslung in unser Wanderwegenetz.

RWW-Karte 07

Rundwanderweg 07

Kirchsteigweg

9,3 km

Parkplatz Sparkasse > Hauptstraße > Schulstraße > Flurweg > Kirchsteig > FKK Gelände > Wasserturm > Raitschin > Baumgruppe (5 Bäume) > Schöpferloh > Brauhausgasse > Parkplatz Sparkasse

 

Gemeindehäuser

Auf einer Wanderung durch Regnitzlosau entlang der Hauptstraße trifft man auf verschiedene Schul- und Verwaltungsgebäude der Gegenwart und der Vergangenheit. Eine historische Tafel klärt darüber auf.

historische Tafel Gemeindehäuser   (800 KB PDF-Datei)

 

RWW Dienesn HeislaDienesn Heisla

Das Dienesn Heisla – Hauptstraße Nr. 9 - soll das älteste Haus des Dorfes sein. Errichtet 1660 in der bis dahin üblichen Weise als Blockbau mit schwarzer Küche, Stube, kleinem Stall und den Schlafkammern unter dem strohgedeckten Dach. Besichtigung auf Anfrage möglich.

 

Eine Informationstafel bietet an diesem speziellen Ort in Regnitzlosau nähere Einblicke in das Dienesn Heisla, erzählt die Geschichte und zeigt Einblicke in das private Museum.

historische Tafel Dienesn Heisla   (733 KB PDF-Datei)

RWW Altar
 

Evangelisch-Lutherische Kirche St. Aegidien

Bedeutendes Wahrzeichen von Regnitzlosau und ganzer Stolz der Gemeinde ist die weithin berühmte Pfarrkirche St. Aegidien in der Ortsmitte. Die Anfänge des heutigen Kirchenbaues dürften bis in das 14. Jahrhundert zurückgehen, aber erst durch zwei Erweiterungen Ende des 17. bzw. Anfang des 18. Jahrhunderts erhielt der Sakralbau seine heutige Form. Mit seinem prächtigen spätbarockem Kanzelaltar und der eindrucksvollen Kassettendecke gehört das Gotteshaus unumstritten zu den schönsten barocken Dorfkirchen Süddeutschlands und ist alljährlich das Ziel tausender Besucher.


 

Sehenswert sind der barocke Kanzelaltar, die Orgel sowie die Kassettendecke mit 105 bemalten Tafeln (mit Kaseinfarben auf Holz gemalt). Dargestellt sind Motive aus dem Neuen Testament.

 

Vor der Kirche weist eine historische Tafel auf die bewegte Vergangenheit dieses Gotteshauses hin.

historische Tafel Kirche   (832 KB PDF-Datei)

RWW Baumgruppe
Ortsteil Raitschin

Der im Volksmund so genannte Feldherrenhügel im Ortsteil Raitschin ist eine schöne Komposition von fünf Bäumen. In früherer Zeit wurden von hier Manöver beaufsichtigt. Einen herrlichen Blickfang bietet die Baumgruppe bei den Wanderungen zu allen Jahreszeiten.

 

Musti_02Musti's Imbiss

Wer gerne Döner und andere türkische Spezialitäten genießt, dem empfiehlt sich eine Einkehr bei Musti's Imbiss am Postplatz. Hier werden neben allerlei leckeren türkischen Gerichten auch Fast Food und Salate angeboten. Im  netten kleinen Sitzgruppenbereich kann man die türkische Gastfreundschaft kosten oder man erhält alle Speisen auch zum Mitnehmen.

 

 

RWW-Karte 06

Rundwanderweg 06

Kolonnenweg

11,3 km

Parkplatz Sparkasse > Unterer Mühlweg > Hopfenmühlleite > Förtschenbach > Galgenleite > Ziegelhütte > Nentschau > Erdgasübergabestation bei Posseck > Kolonnenweg > Hasenreuth > Teich AG > Trogenau > Muckenbühlstraße > Parkplatz Sparkasse

 

RWW GalgenbergGalgenberg, Naturschutzgebiet, letzte Hinrichtungsstätte

Zwischen Regnitzlosau und Nentschau, nicht weit von Ziegelhütte entfernt, geht dieser Wanderweg direkt am Galgenberg vorbei. Er ist Naturschutzgebiet und letzte Hinrichtungsstätte. 1703 wurde hier am 22. Juni der schändliche Dieb Caßpar Uebel, Schneider in Ludwigsbrunn, auf dem Galgenberg bei Nentschau gehängt. 1718 wurde am 18. Februar Hans Keßler, "weil er Herrn von Reitzenstein zu Nentschau unterschiedene silberne Wahren bestohlen, der Strang zuerkanndt" und am Nentschauer Galgen gehängt, heißt es in der Regnitzlosauer Chronik.

 

Eine historische Tafel erinnert uns hier an das Mittelalter.

historische Tafel Galgenberg   (748 KB PDF-Datei)

 

Ortsteil Nentschau

Das Umgebindehaus in Nentschau ist ein besonderer Haustyp, der Blockbau-, Fachwerk- und Massivbauweise miteinander verbindet. Baujahr 1735, wurde es früher als Wohnstallhaus genutzt. Ausführliche Informationen über das Umgebindehaus in Nentschau finden Sie auch dort auf einer historischen Tafel.

historische Tafel Umgebindehaus   (824 KB PDF-Datei)

 

Grünes Band

Der Kolonnenweg ist heute das „Grüne Band“, ein Wanderweg quer durch Europa. Hier bei uns können wir „Wandern ohne Grenzen“, keine Kontrollen und ehe man es merkt, sind wir bei Gassenreuth im Vogtland.

 

RWW HasenreuthOrtsteil TrogenauRWW Nentschau

Nördlich liegt das Nachbardorf Gassenreuth (Vogtland), im Osten befinden sich Nentschau und Förtschenbach, im Süden liegt Regnitzlosau und im Westen Gattendorf. In nordöstlicher Richtung grenzt Trogenau, am ehemaligen „Eisernen Vorhang“ der innerdeutschen Grenze an das Vogtland (Bundesland Sachsen).

RWW-Karte 05

Rundwanderweg 05

Losauer Rundweg

4,5 km

Parkplatz Sparkasse > Unterer Mühlweg > Hopfenmühlleite > Fischteiche > Holzbrücke über Regnitz > Trogenauer Weg > Lerchenweg > Hohenvierschau > Alte Hofer Straße > Katholische Kirche > Gartenstraße > Steig > Parkplatz Sparkasse

 

RWW Regnitzlosau 01Regnitzlosau

Der Name Regnitzlosau leitet sich von der in die Sächsische Saale fließenden Südlichen Regnitz und vom Namen des Adelsgeschlechts von Lasan ab. Regnitzlosau wurde 1234 erstmals in einer lateinischen Urkunde erwähnt. Cunradus, Arnoldus und Ciban „de Lasan“ (von Losau) bezeugen darin eine Stiftung des Cunradus von Kotzau an das Kloster Speinshart. Regnitzlosau gehörte damals zu dem von den Vögten von Weida regierten Vogtland.

 

1322 wurde die Pfarrei Regnitzlosau, zu der die Kapelle in Posseck gehörte, als selbständig beurkundet. Das gesamte Regnitzland kam 1373 unter die Herrschaft der Burggrafen von Nürnberg. 1527 bekannte sich Regnitzlosau zum lutherischen Bekenntnis.

 

Johann Christoph von Reitzenstein auf Nentschau baute von 1750 bis 1752 das barocke Schloss Hohenberg. Nachdem das hohenzollernsche Gebiet der Burggrafen von Nürnberg zwischenzeitlich zum Fürstentum Bayreuth gehört hatte, kam Regnitzlosau 1810 zum Königreich Bayern.

 

1872 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. 1906 hielt die Industrialisierung Einzug mit einem Elektrizitätswerk am Schlosshang. Zwei Jahre später wurde die Textilfabrik Friedrich Adolf Soergel gegründet.

 

Seit der deutschen Teilung ab 1945 lag Regnitzlosau im Grenzgebiet zur DDR und zur Tschechoslowakei. Durch die Wiedervereinigung 1990 konnten viele der alten Verbindungen wieder aufgenommen werden.

 

RWW Gruener BaumGasthof Grüner Baum

Direkt neben dem Parkplatz Sparkasse befindet sich der Landgasthof Grüner Baum. Ausgezeichnet mit dem Titel „Fränkische Einkehr“ kocht hier der Chef noch persönlich wie zu Großmutters Zeiten. Der frisch zubereitete Tatar ist als Spezialität weithin bekannt. Bei gutbürgerlicher Küche aus hauseigener Schlachtung und deftigen Brotzeiten lässt man hier gerne eine Wanderung beginnen oder enden.

RWW-Karte 04

Rundwanderweg 04

Raitschinerweg

7,6 km

Gasthof Raitschin > Waldschlößchen > Osseck am Wald > Löwitz > Raitschiner Weg > Gasthof Raitschin


RWW Kornberg 

Ortsteil Raitschin

Einst aus einem ehemaligen Weiler heraus gewachsen, liegt Raitschin auf einem Höhenrücken südöstlich der Gemeinde Regnitzlosau vorgelagert.

 

Ein himmlischer Platz, um die Panoramaaussicht nicht nur nach Regnitzlosau, nein weit hinüber in südwestlicher Richtung bis zum Fichtelgebirge und in westlicher Richtung bis zum Frankenwald zu genießen. Ursprüngliche Bauernhöfe mit Pferdekoppeln, weiten Landschaften und einem ausgedehnten Waldgebiet in Richtung Löwitz und Prex machen diesen Ort so anziehend.


 

Ortsteil Osseck am Wald

Historisch interessant ist hier eine Ausgrabungsstelle mit Funden aus der Hallstattzeit (750 – 450 v. Chr.). Gefunden wurden 1981 und 1982 eine Urne mit Deckschale und Bruchstücke einer früheren Bestattung.

 

RWW Osseck 02Die Entdeckung des kleinen hallstattzeitlichen Friedhofes bei Osseck am Wald ist deshalb besonders wichtig, weil es sich im Landkreis Hof um das erste gut beobachtete vorgeschichtliche Gräberfeld handelt. Dadurch konnte bewiesen werden, dass diese Gegend bereits vor über 2500 Jahren besiedelt war.

 

Der Aufmerksamkeit des Landwirtes Wolfgang Schörner ist es zu verdanken, dass hier ein kleines Brandgräberfeld aus der Hallstattzeit (frühen Eisenzeit) entdeckt werden konnte. Herr Schörner fand im Frühjahr 1981 zwei stark patinierte Stücke eines bronzenen Arm- oder Halsringes. Er meldete den Fund und wies außerdem darauf hin, dass Früher noch zwei flache Hügel sichtbar waren und er an einigen Stellen des Flurstückes viele meist mittelgroße Steine über die Jahre heraus geackert und abtransportiert hatte.

 

Nach mehrmaliger Begehung des Feldes, auch durch Facharchäologen, konnten ein paar offensichtlich vorgeschichtliche Tonscherben aufgelesen werden. Daraufhin wurden mit Genehmigung der archäologischen Abteilung des Landesamtes für Denkmalpflege in Bamberg-Seehof unter der Leitung von Karl Dietel und freiwilligen Mitarbeitern Suchgrabungen durchgeführt.

 

Es fand sich ein kleiner Friedhof mit Grabbeigaben. Die Kelten verbrannten zu dieser Zeit ihre Toten und bestatteten die Asche (Leichenbrand) zusammen mit einer Reihe von Gefäßen für Speise und Trank unter einem Grabhügel, der von einem Steinkranz eingefasst war. Ein Trinkritual spielte im Totenkult eine beherrschende Rolle, man gab dem Toten das Trink-Service mit ins Grab.

 

Die dazu gehörige Siedlung, möglicherweise sogar nur ein Einzelhof dürfte auf der hochwasserfreien Terrasse über der Regnitz zu suchen sein, etwa dort, wo sich heute das Dorf Osseck am Wald befindet.

 

Quelle: Buch „Archiv für Geschichte von Oberfranken“, Band 64 aus dem Jahr 1984, Artikel von Karl Dietel: „Ein hallstattzeitlicher Friedhof bei Osseck am Wald, Gemeinde Regnitzlosau“ und den Angaben von Wolfgang Schörner, Landwirt Osseck am Wald

 

Die Fundstücke sind heute im Museum Bayerisches Vogtland in Hof und im Museum am Maxplatz in Rehau zu besichtigen.

 

Bei einer Wanderung durch Osseck am Wald weist eine Historische Informationstafel auf den archäoligischen Sensationsfund hin.

historische Tafel Osseck am Wald   (773 KB PDF-Datei)

RWW-Karte 03

Rundwanderweg 03

Windparkweg

10,9 km

Parkplatz Sparkasse > Hauptstraße > Postplatz > Fabriksteg > Kalkofenweg > Weinzlitz > Vierschau > Richtung Gattendorf > Unterführung A93 > Bärenholz > Anwesen Kalkofen > Trogenau > Niedernberg > Parkplatz Sparkasse

 

Postplatz

Die Wanderung führt über die Hauptstraße zum Postplatz, einem zentralen Ort der Begegnungen und Veranstaltungen in Regnitzlosau. Eine historische Tafel erzählt dort die Geschichte dieses Platzes.

historische Tafel Postplatz   (758 KB PDF-Datei)

 

Ortsteil Klötzlamühle

Zwischen Kalkofenweg und Weinzlitz lohnt es sich dann, einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen und dem Ortsteil Klötzlamühle einen Besuch abzustatten. Eine historische Tafel klärt hier über den Namen, die Herkunft und den Nutzen dieser alten Mühle auf.

historische Tafel Klötzlamühle   (904 KB PDF-Datei)

 

WindräderWindräder

Die Gemeinde Regnitzlosau hat sich weit vor der Energiewende  für erneuerbare Energien eingesetzt und durch einen qualifizierten Flächennutzungsplan 18 Windräder auf dem Gemeindegebiet ermöglicht. Mit dem Baubeginn 2003 entstanden die ersten drei Windkrafträder mit einer Nabenhöhe zwischen 61,5 und 85 Metern. Ab dem Jahr 2010 wurden weitere Windräder mit einer Gesamthöhe von rund 180 Metern gebaut.

 

Ortsteil Weinzlitz

Auf einer Anhöhe zwischen Vierschau, der Klötzlamühle und Draisendorf liegt Weinzlitz, ein jahrhundertealter, ehemals adeliger Besitz. Das ehemalige Rittergut ist heute ein rein landwirtschaftlicher Besitz geworden.

 

Sehenswert ist das Grabdenkmal des Hofrats Christoph von Drechsel, ehemaliger Gutsherr in Weinzlitz, der im Jahr 1726 gestorben ist. Sein Kenotaph hängt in der St. Aegidien Kirche in Regnitzlosau rechts neben dem Altar an der Wand.

 

Ortsteil Vierschau

Einen alten Pechstein findet man in der Orstmitte, in der Nähe des Feuerwehrhauses.

RWW Gustavs Huette 

Gustav’s Hütte 

Feine fränkische Blechkuchen, ofenfrische Biobrote, Pizza und andere Spezialitäten aus dem Steinbackofen kann man sich in Gustav’s Hütte am Postplatz in Regnitzlosau in einer zünftigen, urigen Atmosphäre servieren lassen.

RWW-Karte 02

Rundwanderweg 02

Kochkäsweg

7,5 km   

Parkplatz Sparkasse > Unterer Mühlweg > Ruine Hohenberg > Modellflugplatz > Förtschenbach  > Fischteiche > Neumühle > Nentschau > Trogenau > Niedernberg > Parkplatz Sparkasse

 

RWW HohenbergRuine Hohenberg

Johann Christoph von Reitzenstein auf Nentschau baute von 1750 bis 1752 das barocke Schloss Hohenberg. Nachdem das hohenzollernsche Gebiet der Burggrafen von Nürnberg zwischenzeitlich zum Fürstentum Bayreuth gehört hatte, kam Regnitzlosau 1810 zum Königreich Bayern.

 

1906 hielt die Industrialisierung Einzug mit einem Elektrizitätswerk am Schlosshang.

 

1958 beendet ein Dachstuhlbrand am Schloss Hohenberg die 10-jährige Ära als Altersheim.

 

1976 wird die Brandruine bis auf den Portalrest abgebrochen.

 

Heute erinnert uns das Eingangsportal und eine historische Tafel an diesen schicksalsträchtigen Ort.

historische Tafel Schloss Hohenberg   (710 KB PDF-Datei)

 

 

RWW KochkäsKochkäs

Auf den sanften Höhen rund um Trogenau hat der Wanderer eine herrliche Panoramaaussicht nach Regnitzlosau und das in der Ferne liegende Fichtelgebirge.

 

In der Stille der Landschaft kann man die Seele baumeln lassen und in Trogenau gibt es erholsame Einkehrmöglichkeiten in der Ausflugsgaststätte Wolfrum bei Kochkäs und hausgemachten fränkischen Brotzeiten. Der Biergarten liegt idyllisch im Grünen direkt neben dem Dorfteich und ein schöner Spielplatz befindet sich gleich nebenan.

RWW-Karte 01

Rundwanderweg 01

Dreiländereckweg 

11,4 km

Parkplatz Sparkasse > Hauptstraße > Schwesendorfer Straße > Erbesgasse > Gedenktafel Grenzöffnung > Modellflugplatz > Ziegelhaus > Oberzech > Dreiländereck > Mittelhammer > Unterhammer > Nentschau > Neumühle > Fischteiche > Hopfenmühle > Parkplatz Sparkasse

RWW Dreiländereck01 

Dreiländereck
Das sogenannte Dreiländereck, hier laufen die Grenzen von 1844 am Mühlbach zum Dreikönigreichs-Eck, dem damaligen Königreich Bayern, Königreich Sachsen und Königreich Böhmen zusammen.


Dieser Grenzzusammenlauf hier bei uns am Dreiländereck wurde ab 1945 nach und nach zu einer unüberwindlichen Grenze verfestigt. Gemeinden, Grund und Boden der Bauern fielen dieser Teilung zum Opfer. Familien zerbrachen, zerstörte Existenzen im Grenzland brachten unsägliches Leid über die Menschen die hier lebten. Es entstand eine Grenze mit Stacheldraht, Minen und Todesstreifen.


1989 fiel diese Grenze in einer friedlichen Revolution, bleiben werden die Gedanken an Vertreibung und die Entwürdigung des Menschen durch den Menschen. Heute ist dieser Ort, ein Ort der Ruhe, der Besinnung aber auch ein „Grünes Band“, geprägt von Idylle und Beschaulichkeit.


SoldatengrabHier bei uns beginnt der 1.393 km lange Wanderweg „Grünes Band Deutschland“, das wiederum in das „Grüne Band“ quer durch Europa eingebunden ist. Entlang des Eisernen Vorhanges ist es auch ein Wanderweg der Kulturen, der aber auch Menschen und ihre Schicksale verbindet.


Wer diesen Weg beschreitet, sollte doch für einen kleinen Augenblick inne halten, über Machtbesessenheit und Willkür von Menschen nachdenken. Ein unbedeutender Holzpflock mitten im Mühlbach zeichnet heute noch den ehemaligen Verlauf der innerdeutschen Grenze. Grenzsteine stehen auch heute für Bayern (DB), Sachsen (DS) und Tschechien (CS).


Jeder Besucher ist heute herzlich Willkommen und kann hier bei uns, ungehindert „Wandern ohne Grenzen“.


Sehenswert ist hier auch das Soldatengrab vom Juli 1945.

 

Unser Tipp:

Wenn Sie direkt zum Historischen Punkt Dreiländereck Bayern-Böhmen-Sachsen fahren möchten, dann geben Sie die folgende Adresse in Ihr Navigationsgerät ein:

"95194 Regnitzlosau, Hinterprex"

 

Ortsteil Unterhammer Mühle / Hopfen Mühle

An der südlichen Regnitz und ihren Zuläufen gab es einst 12 Mühlen. Entlang des Wanderweges trifft man in Unterhammer auf eine Mühle, bei der eine historische Tafel über deren Funktion und Geschichte aufklärt. In Regnitzlosau trifft man dann auf die Hopfen Mühle, bei der man ebenfalls auf einer historischen Tafel Wissenswertes und Lustiges über die Mühlenbesitzer erfährt.

historische Tafel Unterhammer   (834 KB PDF-Datei)

historische Tafel Hopfenmühle   (775 KB PDF-Datei)


RWW Oberprex LindeEinkehrmöglichkeit Oberprex
Unweit des Dreiländerecks liegt das traditionsreiche Gasthaus zur Linde in Oberprex.
Entlang des Ostwanderweges kann man auf einen Abstecher in dem ländlich gemütlichen Gasthaus eine hausgemachte Brotzeit genießen.

 

RWW-Karte gesamt

Unsere Rundwanderwege

sind zwischen 4,5 km und 13 km lang
und sind mit weißen Zahlen auf blauem Grund  ausgeschildert.
 Fast alle Rundwanderwege beginnen am Parkplatz der Sparkasse in der Hauptstraße in Regnitzlosau.Ausnahmen sind die Rundwanderwege 4 und 9, die im Ortsteil Raitschin beginnen und der Rundwanderweg 8, der

Wanderwege Regnitzlosau

Herzlich Willkommenauf unseren Regnitz-Wanderwegen in der Gemeinde Regnitzlosau im Landkreis Hof/Saale.... wandern ohne Grenzen.Ja, seit 1990 ist das bei uns allerorts möglich. Schon fast gedankenlos wandern wir heute in unserer Gemeinde über Grenzen, ins Vogtland/Sachsen oder zu unseren tschechisch
Hausanschrift:Lindenstraße 11
95194 Regnitzlosau
Telefon:09294/975897
E-Mail:siegmund.puchta@kabelmail.de
WWW:http://www.regnitztalblick.de
Hausanschrift:Hohenschwesendorf 12
95194 Regnitzlosau
Telefon:09294/507
E-Mail:ferien.frankundfrei@t-online.de
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Hausanschrift:Dobeneck 107
95111 Rehau
Telefon:09294/1275
Mobil:0160/3436521
E-Mail:bei_Muellers@t-online.de
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RWW Gasthof Grüner Baum
Hausanschrift:Niedernberg 3
95194 Regnitzlosau
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Fax:09294 974-33
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RWW Gasthof Raitschin
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95194 Regnitzlosau
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